Kategorie: SHOAH – HOLOCAUST

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Ort der Erinnerung · Topographie des Terrors
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Ort der Erinnerung · Topographie des Terrors

  Die Gedenkstätte ‚Topographie des Terrors’ ist mehr als eine Gedenkstätte, es ist ein Ort der Erinnerung des Schreckens, ein Ort der Verantwortung und ein Ort der, dem einzelnen von uns sagst: „Nie wieder“. Heute möchte ich diesen Ort, fast im Herzen unserer Hauptstadt, meinen Lesern näher bringen.   Auf dem heutigen Gelände der „Topographie...

Sinti & Roma in Köln-Bickendorf
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Sinti & Roma in Köln-Bickendorf

  „Die Erniedrigung eines anderen Menschen ist immer eine Angleichung an das eigene Niveau.“ Michael Richter Das so genannte Zigeunerlager Köln-Bickendorf, auch als „Schwarz-Weiß-Platz“ bezeichnet, diente in der Zeit des Nationalsozialismus ab April 1935 der Unterbringung von Sinti und Roma in deren eigenen Wohnwagen oder in Baracken. Es gilt als ‚Vorbild’ vergleichbarer Einrichtungen im damaligen...

Der Auschwitz Erlass vom 16.12.1942 gegen Sinti & Roma
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Der Auschwitz Erlass vom 16.12.1942 gegen Sinti & Roma

  Als Auschwitz-Erlass wird der Erlass Heinrich Himmlers vom 16. Dezember 1942 bezeichnet, mit dem die Deportation der innerhalb des Deutschen Reichs lebenden Roma angeordnet wurde, um sie – anders als bei vorausgegangenen individuellen oder kollektiven Deportationen – als komplette Minderheit zu vernichten. Der Erlass selbst ist nicht überliefert. Er wird in den ihm folgenden...

Die ‚Nürnberger Gesetze’ • Wegbereiter zum Holocaust
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Die ‚Nürnberger Gesetze’ • Wegbereiter zum Holocaust

  „Und ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, dass unser Herr ja selbst ein Jude war.“ Gotthold Ephraim Lessing Antisemitismus diente den Nationalsozialisten als Erklärungsmuster für alles nationale, soziale und wirtschaftliche Unglück, das die Deutschen...

30. Januar 1933 • Beginn eines Terrorregimes
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30. Januar 1933 • Beginn eines Terrorregimes

  Oftmals wird dieser Tag, als Tag der ‚Machtergreifung’ durch Hitler und seiner Kanaille bezeichnet. Diese Wortwahl ist dahingehend irreführend, dass nicht berücksichtigt wird, dass die Partei des neuen Reichskanzlers nach den letzten Wahlen als stärkste Kraft hervor ging und somit die deutschen Wählern, jedenfalls ein Drittel von ihnen, eine Eigenverantwortung an dieser Ernennung tragen. Denn...

Wie alles begann: Grundstein für ein Terrorregime
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Wie alles begann: Grundstein für ein Terrorregime

  In einer Münchner Kneipe gründeten am 5. Januar 1919 der Werkzeugschlosser Anton Drexler und der Journalist Karl Harrer die ‚Deutsche Arbeiterpartei’. Drexler und auch Harrer kamen aus dem rechtsradikalen Milieu, wobei Drexler eher aus der Richtung der antimarxistischen Bewegung kam, Harrer aus der Gruppe der Thule-Gesellschaft, die sektiererisch und völkisch war. Beide einte der...

Die Köpenicker Blutwoche – SA Terror 1933
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Die Köpenicker Blutwoche – SA Terror 1933

  „Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.“ Isaac Asimov Die Köpenicker Blutwoche fand vom 21. bis 26. Juni 1933 im Berliner Stadtteil Köpenick statt. Köpenick im Süden von Berlin zählt zu den schönsten Bezirken der Stadt, doch nicht im Juni 1933, etwa 500 Gegner des  Nationalsozialismus, Juden, Christen, Leute des Reichsbanners, der Roten Hilfe,...

Die frühen Deportationen jüdischer Mitbürger
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Die frühen Deportationen jüdischer Mitbürger

  vom 28.+29. Oktober 1938 durch „Befehlsempfänger“ im Nationalsozialismus Die frühesten Deportationen aus dem „Großdeutschen Reich“ betrafen Juden polnischer Staatsangehörigkeit. Bis zu 17.000 Juden wurden am 28. und 29. Oktober 1938 in der so genannten Polenaktion mit Zügen an die polnische Grenze gebracht und dort über die Grenze abgeschoben. Auf diese logistische Zusammenarbeit mit der...

Die schändliche  „Aktion Erntefest“
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Die schändliche „Aktion Erntefest“

  … Befehl zu Ermordung tausender Juden… Die war die Tarnbezeichnung einer massenmörderischen Aktion der Nationalsozialisten. Deckname für die Ermordung der meisten Juden im Distrikt Lublin des Generalgouvernements am 3.+ 4. November 1943. Der Begriff »Erntefest« war bereits 1942 für Anti-Partisanen-Aktionen in Weißrußland verwendet worden. Das Massaker vom November 1943 stand offenbar in Zusammenhang mit...

Der Novemberpogrom 1938 · Der Tag danach
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Der Novemberpogrom 1938 · Der Tag danach

Erlebnisbericht von Josepha von Koskull 1898-1996 aus Berlin Am 10. November 1938 war jener furchtbare Tag, als auf Goebbels Gebot die jüdischen Geschäfte zerstört und geplündert und jüdische Mitbürger auf der Straße geschlagen, ja getötet und die jüdischen Gotteshäuser in Brand gesteckt wurden. Nahe von der Bank, in der ich arbeitete, war das Konfektionsviertel, der...